Der Stromverbrauch steigt
Der Stromverbrauch wird von unterschiedlichen Faktoren beeinflusst. Ein Blick in die Vergangenheit zeigt, dass vor allem das Bevölkerungswachstum und die Wirtschaftsentwicklung einen massgeblichen Einfluss auf den Stromverbrauch ausüben. Der Stromverbrauch in der Schweiz hat sich seit 1970 mehr als verdoppelt. Dabei hat sich gezeigt, dass in den letzten 20 Jahren ein Wachstum des realen Bruttoinlandprodukts (BIP) von einem Prozent eine durchschnittliche Stromverbrauchszunahme von etwas mehr als einem Prozent bewirkt hat. Grundsätzlich wird diese Entwicklung weitergehen. Das Wachstum der vergangenen Jahre ist insbesondere auf den Bereich Dienstleistungen (Computerisierung) zurückzuführen.
Neben dem Wirtschaftswachstum führt auch das Bevölkerungswachstum zu einem steigenden Strombedarf, denn: Mehr Menschen brauchen mehr Strom. In der Schweiz ist die Bevölkerungszunahme auch mit einer Zunahme des Wohlstandes verbunden, was sich zusätzlich auf das Stromverbrauchswachstum auswirkt. Ein höherer Wohlstand kurbelt den Konsum an. So sind heute zwei Fernsehgeräte, mehrere Computer oder Wäschetrockner Standard in Schweizer Haushalten. Alle diese Geräte erhöhen den Stromverbrauch pro Haushalt, nicht zuletzt deshalb, weil der geringere Stromverbrauch der neuen, effizienten Geräte durch die stark zunehmende Anzahl elektrischer Geräte kompensiert wird.


